Was unterscheidet Merinowolle von normaler Wolle?
Der Unterschied liegt in der Dicke der einzelnen Faser. Klassische Schafwolle hat grobe Fasern, die sich beim Tragen aufstellen und auf der Haut piksen – daher der Ruf, Wolle kratze.
Merinowolle stammt vom Merinoschaf und ist deutlich feiner. Die Faser ist so dünn, dass sie sich bei Hautkontakt biegt, statt zu stechen. Deshalb tragen viele Menschen Merino direkt auf der Haut, die normale Wolle nicht vertragen.
Für Socken zählt vor allem eines: Wolle nimmt Feuchtigkeit im Faserinneren auf und wärmt weiter, auch wenn sie feucht ist. Baumwolle saugt sich voll, bleibt nass und kühlt aus, sobald du stehen bleibst.
Dazu kommt der Geruch. Wolle bindet Geruchsmoleküle und gibt sie beim Lüften wieder ab – deshalb lassen sich Merino Socken mehrere Tage tragen, wo Baumwolle nach einem Tag in die Wäsche muss.